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Charlie Lucke

Referenzen

Vom Kundengespräch zum Ticket

Das Problem war meins. Nach einem Kundengespräch saß ich da und tippte ab, was besprochen worden war — jedes Mal zwanzig Punkte, jedes Mal eine halbe Stunde, und jedes Mal fiel irgendetwas hinten runter.

Heute wird das Gespräch aufgenommen und lokal ausgewertet. Daraus entstehen Aufgabenentwürfe, und die landen als Karten auf einem Board. Nach dem Termin steht dort, was zu tun ist, ohne dass jemand tippt.

Der Kreis schließt sich auf der anderen Seite: Eine Karte zu verschieben ist die Rückmeldung, und ein Gegenstück arbeitet die Karten wieder ab. Es gibt keinen zweiten Ort, an dem derselbe Stand noch einmal gepflegt werden müsste.

Das ist eine Eigenreferenz, und ich schreibe es offen so hin: kein Kundenprojekt, sondern Werkzeugbau für die eigene Auftragsarbeit. Es als Kundenprojekt zu tarnen wäre der Punkt, an dem Vertrauen kaputtgeht.

Was hier nicht steht: eine Trefferquote. Aus einem einzigen Durchgang lässt sich keine bilden — und ein Ticket, das nie erzeugt wurde, hinterlässt auch keine Karte, an der man den Fehler sähe.

Technische Details

Die Transkription läuft lokal auf eigener Hardware. Es verlässt keine Aufnahme den Rechner, und es ist kein Dienst eines Anbieters beteiligt.

Aus dem Transkript werden Aufgabenentwürfe extrahiert und über eine Schnittstelle als Karten angelegt. Das Board ist selbstgehostet.

Das Gegenstück liest dieselbe Schnittstelle und kann Karten bearbeiten. Der Zustand einer Aufgabe lebt an genau einer Stelle — auf der Karte.

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